Photogrammetrie ist ein technisches Verfahren, bei dem aus vielen aus verschiedenen Perspektiven aufgenommenen Bildern ein 3D-Modell errechnet wird.
Ich verwende dazu einen Drehtisch und eine normale Digitalkamera bei kleineren Objekten und einen selbstgebauten Rotationsscanner für Personen.
Dabei werden von der zu scannenden Person Fotos allen Seiten aufgenommen. Aus diesen Aufnahmen errechnet eine Software dann das 3D-Modell, das als Grundlage für einen Ausdruck mit einem 3D-Drucker verwendet werden kann. Dieses Verfahren ist eigentlich nur für statische Objekte wie Gebäude oder Skulpturen gedacht, da bei beweglichen oder sich bewegenden Objekten zwischen den Aufnahmen Positionsveränderungen stattfinden. Dies führt bei der Berechnung der Raumkoordinaten zu Abweichungen von der „wahren“ Form. Ein professioneller photogrammetrischer 3D-Scanner arbeitet daher mit einer Vielzahl von Kameras, die alle gleichzeitig ausgelöst werden.
Mein selbst entwickelter Rotationsscanner nutzt lediglich vier Smartphones als Kameras. Dies sind an einem Gestell montiert und drehen sich, angetrieben von einem handelsüblichen Diskokugelmotor, um die Person. Für einen Scan muss die Person also eine Zeitlang möglichst absolut regungslos verharren, um die Verzerrungen gering zu halten.
Bewegung kann höchstens angedeutet oder „eingefroren” werden.
Mit den gedruckten Figuren stelle ich schließlich Miniaturinszenierungen zusammen, indem ich sie mit anderen Objekten wie zum Beispiel Automodellen oder Verpackungen kombiniere.
Beispiel für ein mit dem Rotorscanner erstellten 3D-Modell
Klicke auf das Vorschaubild, um das Modell zu laden. Die Dateigröße beträgt 2,9 MB.
Wenn es geladen ist, kann das Modell mit der Maus gedreht, gezoomt und verschoben werden.
3D-Scan, 2025

